

{"id":434,"date":"2008-12-25T15:00:51","date_gmt":"2008-12-25T20:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?page_id=434"},"modified":"2019-11-23T10:49:10","modified_gmt":"2019-11-23T15:49:10","slug":"die-kanadischen-rocky-mountains","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/fahrradinontario.net\/?page_id=434","title":{"rendered":"Die kanadischen Rocky Mountains"},"content":{"rendered":"<p>Eine echte muss-man-mal-gemacht-haben Tour: erst mit dem Zug quer durch Kanada und dann mit dem Rad \u00fcber die Rockies!<\/p>\n<p>Es gibt einige Unterschiede zwischen den Alpen, die ich vorher schon beradelt habe, und den Rocky Mountains. W\u00e4hrend in den Alpen die Gipfel dicht gedr\u00e4ngt nebeneinanderstehen, sind die Rockies eher weitl\u00e4ufiger, und es gibt weite Hochplateaus und Eisfelder zwischen den einzelnen Bergen. Die Stra\u00dfen winden sich daher nicht in Spitzkehren \u00fcber kurze Distanzen auf gro\u00dfe H\u00f6hen, sondern es geht in langen Rampen meistens moderat bergauf.<\/p>\n<p>Wer also schon einmal in den Alpen mit dem Fahrrad unterwegs war, wird in den Rockies keine Probleme haben. Unangenehm ist allerdings der relative starke Verkehr mit den vielen Wohnmobilen. Es wird schnell gefahren und st\u00e4ndig \u00fcberholt, so dass man irgendwann den Eindruck gewinnt, man ist ungewollt in eine Wohnmobilralley geraten. Die Seitenstreifen sind allerdings breit und meistens in gutem Zustand, so dass man trotzdem doch recht sicher auf dem Fahrrad unterwegs ist.<\/p>\n<p>Wer nicht unbedingt eine Zeltausr\u00fcstung \u00fcber die Berge schleppen m\u00f6chte, kann auch g\u00fcnstig in Hostels (Jugendherberge) \u00fcbernachten. Eine Reservierung wird zwar empfohlen, ich habe aber kein Hostel erlebt, welches komplett ausgebucht war. Der Komfort ist zwar recht eingeschr\u00e4nkt (es gibt teilweise weder flie\u00dfend Wasser noch Strom), aber man trifft garantiert auf Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann.<\/p>\n<p>Meine Empfehlung ist besser keine langen Etappen planen, sondern sich Zeit lassen, um die Landschaft zu genie\u00dfen, oder abseits der Stra\u00dfe ein paar Kilometer zu wandern.<\/p>\n<p>Hier ist der Teil der Tour, den ich mit dem Fahrrad zur\u00fcckgelegt habe:<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n\n\n\t\t\t\t<div id=\"map_ol3js_1\" class=\"map undefined\" data-map_name=\"undefined\" data-map=\"map_ol3js_1\" style=\"width:100%; max-width:100%; height:450px; display:block; overflow:hidden;border:2px solid grey;\" >\n\t\t\t\t  <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\" >\n\t\t\t\t\t<a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n\t\t\t\t\t<div id=\"map_ol3js_1_popup-content\" ><\/div>\n\t\t\t\t  <\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayer'] = \"open layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayerAtStartup'] = \"open layer at startup\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generateLink'] = \"Der Link zur Karte mit ausgew\u00e4hlten Overlays und angezeigtem Ausschnitt\";\n\t\t\t\t\ttranslations['shortDescription'] = \"Kurzbeschreibung\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generatedShortCode'] = \"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\";\n\t\t\t\t\ttranslations['closeLayer'] = \"close layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['cantGenerateLink'] = \"put this string in the existing map short code to control this map\";\n\t\t\t  <\/script>\n\n\n\t\t\t  <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([-116,52], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 5\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  \n    var style0 = {\n      \"Point\": [new ol.style.Style({\n\n          image: new ol.style.Icon({\n            anchor: [0.5, 41],\n            anchorXUnits: \"fraction\",\n            anchorYUnits: \"pixels\",\n            opacity: 0.75,\n            src: \"http:\/\/fahrradinontario.net\/wp-content\/plugins\/osm\/icons\/mic_blue_pinother_02.png\"\n          })\n      })],\n\n      \"LineString\": [new ol.style.Style({\n        stroke: new ol.style.Stroke({\n          color: \"blue\",\n          width: 8\n        })\n      })],\n      \"MultiLineString\": [new ol.style.Style({\n        stroke: new ol.style.Stroke({\n          color: \"blue\",\n          width: 4\n        })\n      })]\n    };\n\t\t  var vectorL0 = new ol.layer.Vector({\n\t\t\t\tsource: new ol.source.Vector({\n\t\t\t\turl:\"\/wp-content\/GPXData\/JasperCalgary.gpx\",\n\t\t\t\tformat: new ol.format.GPX({\n\t\t\t\t\textractStyles: false\n\t\t\t\t})\n\t\t\t}),\n\t\t\tzIndex: 92,\n\t\t\tstyle: function(feature, resolution) {return style0[feature.getGeometry().getType()];}\n\t\t  });\n\t\t  map_ol3js_1.addLayer(vectorL0);addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,0,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Etappe 1: Mit dem Zug von Toronto nach Jasper (4000 km)<\/strong><br \/>\nMehr als zweieinhalb Tage im Zug, der aber auch einigen Komfort zu bieten hat. In der <em>Silver and Blue<\/em> Klasse gibt es hervorragendes Essen morgens, mittags und abends, und dazwischen jederzeit Kaffee, Geb\u00e4ck und Fr\u00fcchte (wer also schon immer einmal ein paar Kilos zunehmen wollte&#8230; ).<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6295.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6289.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Man verbringt die Zeit entweder in der Kabine, im Restaurant, im Panoramawagen, im Spielwagen oder im Park Car am Ende des Zuges. Langweilig wird es nicht, denn im Zug trifft man garantiert auf viele interessante Leute aus der ganzen Welt, die immer gerne zu einem Gespr\u00e4ch bereit sind.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6342.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6313.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>L\u00e4ngere Zwischenstops gab in Sioux Lookout und Winnipeg, da die drei Zugmaschinen mit Diesel betankt werden mu\u00dften. In Winnipeg war sogar genug Zeit f\u00fcr eine kurze Tour durch die Stadt.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6381.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/ViaRailCertificate.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><\/br>Noch ein Halt in Edmonton, dann geht es in die Berge, und die Aussicht wird mit jedem Kilometer spannender. Zum Abschluss gibt es noch ein Zertifikat daf\u00fcr, dass man Kanada tats\u00e4chlich im Zug durchquert hat.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">Die Fahrradmitnahme war problemlos. In Toronto wird das Fahrrad in einen Karton (wird zur Verf\u00fcgung gestellt) verpackt und aufgegeben, und in Jasper bekommt man Karton und Inhalt dann wieder \u00fcbergeben.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Etappe 2: Jasper &#8211; Athabasca Falls (35 km, 300 H\u00f6henmeter)<br \/>\n <\/strong> Der Zug kommt normalerweise planm\u00e4\u00dfig um 15:00 in Jasper an, heute hatte er aber zwei Stunden Versp\u00e4tung, was bei 4000 km auch in Ordnung geht. Dort wurde dann unter den neugierigen Blicken der Mitreisenden das Fahrrad klargemacht, und los geht&#8217;s auf den Icefields Parkway.<\/p>\n<p>Hier beginnt der Jasper Nationalpark, und man bezahlt erst einmal eine happige Geb\u00fchr, um hinein zu kommen (und da gibt es kein Erbarmen f\u00fcr Fahrradfahrer). Jasper liegt bereits auf \u00fcber 1000 m H\u00f6he, und die paar Kilometer bis zu den Athabasca Falls sind gerade richtig, um sich an die d\u00fcnne Luft zu gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6406.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6426.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6463.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6464.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>\u00dcbernachtet habe ich im Athabasca Falls Hostel kurz nach den Wasserf\u00e4llen><\/p>\n<p style=\"clear:both\"><strong>Etappe 3: Athabasca Falls &#8211; Beauty Creek (61 km, 670 H\u00f6henmeter)<\/strong><br \/>\nEin kurze Etappe, denn es gibt einiges zu sehen.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6494.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6533.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Die Sunwapta Falls liegen kurz vor dem Zusammenschluss von Sunwapta und Athabasca River. Der Athabasca River zweigt nach Westen ab, und der Parkway f\u00fchrt weiter entlang am Sunwapta River. Bei den Wasserf\u00e4llen gibt es auch eine kleine Lodge, wo man \u00fcbernachten kann.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6438.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p>Neben den von Touristen \u00fcberlaufenden Upper Falls gibt es etwa zwei Kilometer weiter durch den Wald die Lower Falls. Da sich die meisten Besucher nicht die M\u00fche machen soweit zu laufen, kann man hier fast ungest\u00f6rt die Natur genie\u00dfen. Die Lower Falls sind sogar noch spektakul\u00e4rer als die Upper Falls.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"float: right\" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6588.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p>\u00dcbernachtet habe ich im Beauty Creek Hostel. Da gibt es zwar kein fliessend Wasser oder Strom, aber es liegt ziemlich genial direkt am Fluss.<\/p>\n<p>Dort habe ich eine Gruppe Radler aus Calgary getroffen, die in der entgegengesetzten Richtung unterwegs waren. Sie waren supernett und hatten so viel zu Essen dabei, dass sie mich ohne Abstriche zu machen eingeladen haben.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6559.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6595.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Die Radler aus Calgary haben das getan, was \u00fcbrigens die meisten Fahrradfahrer hier machen: Das Gep\u00e4ck wird im Autoanh\u00e4nger von einem Hostel bis zum n\u00e4chsten transportiert, und man kann sch\u00f6n mit dem superleichten Rennrad \u00fcber die P\u00e4sse radeln. Mir sind etliche dieser Gruppen entgegengekommen. Fahrr\u00e4der mit Gep\u00e4ck sieht man hier sehr selten, und wenn, sind es meistens deutsche Urlauber. Diese Art des Fahrradurlaubs ist in Amerika l\u00e4ngst nicht so popul\u00e4r wie in Deutschland. Convenience first.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Etappe 4: Beauty Creek &#8211; Saskatchewan Crossing (70 km, 770 H\u00f6henmeter)<\/strong><br \/>\nWahrscheinlich der sch\u00f6nste Abschnitt der Tour. Es f\u00e4ngt mit dem Aufstieg zum Columbia Icefield an. Der ist zwar steil, aber nicht besonders lang. Mit der Mountain Bike Kassette in der Schaltung kommt man zwar langsam, aber auch mit Gep\u00e4ck ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme \u00fcber den Pass.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6638.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6622.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Neben spektakul\u00e4ren Ausblicken trifft man noch auf allerlei Wildtier an der Strecke. Waren Tier und ich beim Treffen mit dem Schwarzb\u00e4ren noch zu nerv\u00f6s f\u00fcr ein gutes Foto, hatten weder dieses Longhorn Sheep noch ich Angst voreinander.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6607.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6699.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Mit dem Fahrrad zum Gletscher ist schon ein ziemlich besonderes Erlebnis. Auf der Abfahrt kommt man am Big Bend vorbei, einem der sch\u00f6nsten Ausblicke an der Strecke.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6738.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p>An der Br\u00fccke sollte man unbedingt halten und hinunterschauen, weil es darunter einen sch\u00f6nen Wasserfall gibt. Mangels Parkplatz ist dieser Anblick fast ausschlie\u00dflich uns Radlern vorbehalten.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"float: right\" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6770.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p>Die Nacht habe ich im The Crossing verbracht, einem Motel am Saskatchewan Crossing. Das ist zwar deutlich teurer als die Hostels, daf\u00fcr gibt es aber auch ein Einzelzimmer mit Dusche. Im Restaurant kann man abends verbrauchte Kalorien wieder auff\u00fcllen, und morgens gibt es ein ausgiebiges Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><strong>Etappe 5: Sakatchewan Crossing &#8211; Castle Mountain (113 km, 1100 H\u00f6henmeter)<\/strong><br \/>\nDie K\u00f6nigsetappe. Leider ein wenig erschwert durch Dauerregen, der nach 10 km anfing und mich den ganzen Tag begleitet hat. Aber wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausr\u00fcstung. Mit Regenhose und -Jacke war selbst dieser Tag noch okay. Etwas unangenehm war die Abfahrt vom Bow Pass in 2200 m H\u00f6he bei 7\u00b0 C durch den Regen.<\/p>\n<p>Bei Lake Luise endet der Icefields Parkway und man f\u00e4hrt auf den Bow Valley Parkway. Parallel zum Parkway f\u00fchrt der vierspurige Trans Canada Highway, der den meisten Verkehr aufnimmt. Dadurch ist der Bow Valley Parkway deutlich ruhiger als der Icefields Parkway.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6781.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6795.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Trotz Regen gab es echte Highlights wie die Aussicht vom Bow Pass auf den Peyto Lake. Au\u00dferdem bin ich einem echten wilden B\u00e4ren begegnet! Dabei war ich so aufgeregt, dass mir leider keine guten Fotos gelungen sind. Der B\u00e4r hat das eher locker gesehen, mich nur kurz angeschaut, und ist dann weitergetrottet.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6844.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6836.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">Am Abend habe ich im Hostel einen Trupp Park Wardens getroffen, die gerade auf einer Bergrettungs\u00fcbung unterwegs waren und mir erkl\u00e4rt haben, dass B\u00e4ren wesentlich weniger gef\u00e4hrlich sind, als man allgemein annimmt. Man muss sie nur als wilde Tiere respektieren. Das hei\u00dft, man darf ihnen nicht zu nahekommen und sie nicht \u00fcberraschen. Zwischenf\u00e4lle gibt es nur sehr selten und wenn dann haupts\u00e4chlich mit Mountain Bikern und Joggern. Andererseits werden aber leider jedes Jahr viele B\u00e4ren von Autos \u00fcberfahren.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Etappe 6: Castle Mountain &#8211; Dead Mans Flat (73 km, 475 H\u00f6henmeter)<\/strong><br \/>\nAuf dieser Etappe geht es fast nur noch bergab. Am Johnston Canyon habe ich das Fahrrad erst einmal abgestellt und bin durch die Schlucht gelaufen.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6865.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6871.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Der gut ausgebaute Pfad durch den Johnston Canyon. Das Wasser sieht bei den Lower Falls so erfrischend aus, dass man am liebsten gleich hineinspringen m\u00f6chte. Die Bow Falls in Banff &#8211; eher Stromschnellen als ein Wasserfall<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6935.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6997.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">Schon bald erreicht man das Ende des Bow Valley Parkways und von nun an geht es auf dem vierspurigen Trans Canada Highway weiter. Wer schon immer einmal mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren wollte, kann es hier erleben. Das ist schon etwas eigenartig, aber mangels Alternative die einzige M\u00f6glichkeit um nach Banff zu kommen.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP6999.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7000.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">\u00dcbernachtet habe ich in einem Motel in Dead Mans Flat, etwa 10 km hinter Canmore. Dabei hatte ich mich mit der Entfernung m\u00e4chtig verkalkuliert, so dass ich auf den letzten Kilometern in eine Hungerhast geraten bin. Umso besser war dann nat\u00fcrlich das Abendessen im einzigen Restaurant im Ort.<\/p>\n<p><strong>Etappe 7: Dead Mans Flat &#8211; Calgary (116 km, 712 H\u00f6henmeter)<\/strong><br \/>\nDie Route 1a ist dem Trans Canada Highway auf jeden Fall vorzuziehen, au\u00dfer man hat Spass daran, mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren. Es geht durch Indianerland und es gibt noch einiges zu sehen, obwohl die Umgebung hier einen etwas trostlosen Eindruck macht. Mit einem ordentlichen R\u00fcckenwind schafft man selbst mit Gep\u00e4ck oft Geschwindigkeiten von mehr als 30 km\/h, und die Strecke ist recht schnell geschafft. Der Wind war so heftig, dass das Fahrrad manchmal ziemlich heftig in die Seitenlage ging. Es scheint hier immer so zu wehen, und daher m\u00f6chte ich von der entgegengesetzten Richtung (von Calgary in die Rockies) eindringlich abraten. \u00dcber 100 km gegen diesen Wind anzuk\u00e4mpfen, stelle ich mir ausgesprochen ungem\u00fctlich vor.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7021.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7038.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\">In Cochrane kann man eine Mittagspause einlegen, denn danach geht es noch einmal richtig heftig bergauf, und das auch noch auf einem stark befahrenen Highway. Das war&#8217;s dann aber mit dem Klettern. Cochrane ist eine Satellitenstadt von Calgary und entsprechend stark ist ab hier auch der Verkehr. Zum Gl\u00fcck ist es aber nicht mehr weit, denn es ist endg\u00fcltig vorbei mit der Ruhe in den Bergen.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Etappe 8: Calgary<\/strong> <\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"float: right\" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7042.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p>Alberta boomt dankt der \u00d6lvorkommen, und entsprechenden Zuwachs haben Albertas St\u00e4dte. Das merkt man sehr deutlich in Calgary. Das Zentrum ist f\u00fcr eine Millionenstadt recht klein, und daneben es gibt riesige Wohngebiete mit einfachen Einfamilienh\u00e4usern, die alle gleich aussehen. Au\u00dferdem sieht man kaum ein Restaurant oder Gesch\u00e4ft, welches keine Mitarbeiter sucht.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7051.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7059.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Calgary hat tats\u00e4chlich so etwas wie eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, und in Bereich der Transit Mall in Downtown kostet die Fahrt mit der Stra\u00dfenbahn nix. Au\u00dferdem gibt es in Calgary recht gut ausgebaute und beschilderte Fahrradwege.<\/p>\n<p style=\"clear:both\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7064.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"clear:right\" title=\" \" src=\"\/wp-content\/Bilder\/JasperCalgary\/IMGP7070.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"243\" \/><\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p>Den besten \u00dcberblick hat man vom Calgary Tower, inklusive Glasboden.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Etappe 9: Mit dem Flugzeug von Calgary nach Toronto (2900 km, 9.000 H\u00f6henmeter)<\/strong><br \/>\nDie schnellste Etappe, denn zur\u00fcck ging es mit dem Flugzeug. Der Flughafen von Calgary liegt zwar etwas au\u00dferhalb, ist aber aber durch einen sch\u00f6nen Radweg gut zu erreichen. Dann gab es eine Premiere f\u00fcr mich: Ein-Checken mit dem Fahrrad. War schon etwas komisch, in der Reihe vor dem Schalter mit dem Fahrrad zu stehen. Dann war es aber relativ problemlos. Erst die Pedale abmontieren und Lenker um 90\u00b0 drehen, damit alles sch\u00f6n klein wird, und dann wird das Fahrrad in einen Plastiksack gesteckt, den Air Canada zur Verf\u00fcgung stellt. Das gleiche wird mit den Packtaschen gemacht, so dass man am Ende nur zwei Gep\u00e4ckst\u00fccke aufgibt.<\/p>\n<p>In Toronto bekommt man sein Fahrrad an der Gep\u00e4ckausgabe f\u00fcr Sperrgut wieder. Besonders sorgsam wird allerdings nicht damit umgegangen, daher sollte man f\u00fcr ein fragileres Rennrad besser einen Fahrradkoffer dabei haben.<\/p>\n<p>Lustig war auch das Aus-Checken nach dem Flug. Schnell auf der Toilette umgezogen und dann das Fahrrad noch in der Gep\u00e4ckhalle fertiggemacht, so dass ich in voller Montur in die Ankunftshalle kam. Damit hatte ich nat\u00fcrlich alle Blicke auf mich gerichtet.<\/p>\n<p style=\"clear:both\">\n<p><strong>Links<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.viarail.ca\/en_index.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Via Rail<\/a> mit einer Seite \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.viarail.ca\/trains\/en_trai_toja.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">The Canadian<\/a>.<\/li>\n<li>Bei <a href=\"http:\/\/www.gemtrek.com\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Gem Trek<\/a> gibt es Landkarten \u00fcber die kanadischen Rocky Mountains.<\/li>\n<li>Offizielle Seite des <a href=\"https:\/\/www.pc.gc.ca\/en\/pn-np\/ab\/jasper\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Jasper National Park<\/a><\/li>\n<li>Offizielle Seite des <a href=\"https:\/\/www.pc.gc.ca\/en\/pn-np\/ab\/banff\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Banff National Park<\/a><\/li>\n<li>Ein Artikel auf <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/0,1518,417147,00.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li>Die <a href=\"http:\/\/www.hihostels.ca\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">Homepage der kanadischen Hostels<\/a>. Hier kann man sehr einfach online reservieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"clear:both\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine echte muss-man-mal-gemacht-haben Tour: erst mit dem Zug quer durch Kanada und dann mit dem Rad \u00fcber die Rockies! 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