Herbst in Ontario
Wie der Winter, so ist auch der Herbst in Kanada etwas besonderes. Wenn es in den letzten zwei Wochen im September und Anfang Oktober ordentlich geregnet hat, erstrahlen die Ahornbäume im Herbst in vielen Farben und von Grün über alle möglichen Goldtöne bis hin zum Rot ist alles vertreten. Hier sind ein paar Impressionen vom kanadischen Herbst.
Anfang Oktober machen sich die Monarchfalter auf den Weg von Kanada ins warme Mexiko, um dort zu überwintern. Die großen Seen bilden dabei eine ziemliche Barriere, die es zu überwinden gilt. Irgendwie schaffen es die kleinen Schmetterlinge, die 30 km über den Ontario- und den Eriesee zu segeln. Zuvor sammeln sie sich an den nördlichen Ufern der Seen. Einer der Orte dafür ist Point Pelee am Eriesee. Aber auch am Ontariosee kann man Anfang Oktober viele der schönen Falter bewundern.
Die meisten Boote werden Ende September aus dem Wasser geholt aber einige Skipper genießen Segeltörns bis in den November.
Die vielen Bäche, Flüsse und Wasserfälle werden im Herbst besonders interessant, da die von den Bäumen gefallenen bunten Blätter so aussehen, als ob jemand viele kleine Farbtupfer auf die Steine gemalt hat.
Die Sumach oder Essigbäume sind in Nordostamerika weit verbreitet. Man kann sie als Ziergewächse in vielen Parks sehen und ihre Herbstfarben sind noch intensiver als die der Ahornbäume.
Neben bunten Sumach- und Ahornbäumen und Monarchfaltern sind Kürbisse das vierte Symbol im nordamerikanischen Herbst. Zu Halloween in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November werden viele der großen orangefarbenen Früchte in Lampen verwandelt, und ein erleuchteter Kürbis neben dem Hauseingang bedeutet den umherziehenden Kindern, dass sie hier Süßigkeiten einfordern können.















